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Äpfel – gesundes Obst aus unserer Heimat

Äpfel sind lecker, gesund und für uns Sportler ein vitaler Begleiter in allen sportlichen Belangen, der noch dazu in jede Tasche passt. Ihre Geschmacksvielfalt ist groß: von säuerlich bis süß, von mehlig bis saftig. In unseren Supermärkten gibt es mittlerweile leider viele gezüchtete Sorten, die im Fokus des Ertrages stehen. Das sind z.B. Sorten wie: Elstar, Braeburn, Gala und Jonagold. Alte Apfelsorten hingegen, bringen neben dem intensiveren Geschmack auch noch mehr Vitalstoffe mit. Von den alten Sorten findet man in den Supermärkten häufig den säuerlichen „Boskop“. Es lohnt sich deshalb beispielsweise auf Bauernmärkten, im Bio-Geschäft oder bei regionalen Obstbauern nach alten Sorten zu fragen, um einfach einmal durchzukosten und neue interessante Geschmacksvielfalten entdecken.
Apfel aufgeschnitten

Apfelland Österreich

Die Steiermark ist unser stärkstes Bundesland in Sachen Apfelanbau. 82% der heimischen Äpfel stammen von dort (Quelle: Statistik Austria, 2012). Größere Erntemengen kommen auch noch aus Niederösterreich, Oberösterreich und dem Burgenland. Im harten Preiskampf gegenüber ausländischen Äpfeln haben unsere heimischen leider oft das Nachsehen. Dabei sollte man bedenken, dass unsere Apfelernten hohen Sozial- und Umweltstandards unterliegen und die Rückstände von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln liegen deutlich unter den gesetzlichen Höchstwerten.


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 „An apple a day keeps the doctor away“

Dieses Sprichwort haben wir wohl schon oft gehört und tatsächlich kann man den Apfel getrost als ein gesundes Naturwunder bezeichnen. Denn Äpfel haben einen hohen Anteil an Ballaststoffen (u.a. Pektin), Flavonoiden und Polyphenolen (sekundäre Pflanzenstoffe). Der regelmäßige Konsum von Äpfeln sorgt für eine gesunde Darmflora, das wiederum unserem Immunsystem zugutekommt und es stärkt. Pektin normalisiert die Verdauung, deshalb ist es empfehlenswert bei Problemen im Verdauungstrakt ein bis zwei geriebene Äpfel zu essen.

Laut Forschungsergebnissen der University of Oxford im Jahre 2013* senken Äpfel nicht nur effektiv das Cholesterin, sie haben noch andere positive Seiten. So gelten regelmäßig konsumierte Äpfel als krebsvorbeugend, Blutzuckerspiegel-regulierend und sollen vor Demenz schützen.

Äpfel

Wissenswertes über die Apfelsorten

Weltweit gibt es tausende Apfelsorten, aber nur ganz wenige davon landen in den heimischen Supermärkten. Man spricht von alten und neuen Apfelsorten. Alte Apfelsorten stecken nicht nur voller wichtige Vitamine, sondern enthalten mehr Gerb-und sekundäre Pflanzenstoffe als vergleichsweise neuere Sorten. Zu den alten Apfelsorten zählen: Cox Orange, Boskop, Gloster, Gravensteiner oder Alkmene. Die enthaltenen Gerbstoffe im Apfel wirken entzündungshemmend und antibakteriell. Diese wurden jedoch bei neueren Sorten wie Braeburn oder Elstar herausgezüchtet, damit der Apfel einen süßlichen Geschmack erhält, so wie es der Kunde bzw. der Markt wünscht.

Nährstoffreiche Schale

Äpfel stecken voller Mineralstoffe, wie Phosphor, Kalzium, Magnesium oder Eisen. Sie enthalten besonders viel Vitamin C, Folsäure und darüber hinaus Vitamine B1, B2, B6 sowie Vitamin E. In etwa 70 Prozent der Nährstoffe haben ihren Sitz in und direkt unter der Schale. Deshalb sollten Äpfel vor dem Verzehr gut abgewaschen, aber nicht geschält werden.

Apfel auf der Hand

Gesunde Zähne

In der Werbung sieht man spezielle Kaugummis die den ph-Wert im Mund nach dem Essen senken sollen. Der Apfel ist das natürliche Pedant zu den chemischen Kaugummis. Äpfel senken auf natürliche Art und Weise den ph-Wert im Mund und dadurch sinkt das Kariesrisiko. Zu beachten ist generell: dadurch, dass der ph-Wert gesenkt wird, ist der Zahnschmelz angreifbar. Daher mit dem Zähneputzen mindestens 30 Minuten nach dem Apfelverzehr warten.

Wichtig für uns Sportler

Wenn wir bei unseren Sportaktivitäten schwitzen, dann verlieren wir Kalium. Äpfel sind  reich an Kalium, enthalten viel Magnesium und Calcium. Daher eignen sie sich perfekt als Snack für uns Sportler, da wir beim Training Magnesium für die Muskeln benötigen und den Salzverlust über das Schwitzen durch Natrium ausgleichen müssen. Besonders bei langen Radausfahrten oder bei Wanderungen haben wir stets einen Apfel mit dabei, da er überall hinein passt und uns prompt Energie liefert.

Apfel reinbeißen

About Tri Your Life

Tri Your Life
Tri Your Life ist das Herzensprojekt von Katharina Feuchtner und Christian Lehner aus Schleißheim bei Wels (Österreich). Wir sind zwei leidenschaftliche Hobbysportler und betreiben in unserer Freizeit diverse Ausdauersportarten und vor allem Triathlon. Wir teilen uns nicht nur unsere Wohnung und die Liebe zum Triathlon, sondern auch die Leidenschaft für das Schreiben und Fotografieren.

2 comments

  1. Hey ihr beiden,

    Danke für die vielen wissenswerten Infos zum Apfel. Ich persönlich habe immer sehr gerne Äpfel gegessen. Allerdings habe ich immer Probleme mit der Verdauung gehabt, bis eine sorbit-intoleranz festgestellt wurde… so lecker dieses Obst auch ist, jetzt verzichte ich grösstenteils darauf, weil ich es offenbar nixht vertrage.

    • Tri Your Life

      Liebe Lotta! Danke für dein Feedback! Ja Unverträglichkeiten können einem das Essen schnell verderben, das kennen wir leider auch aus persönlicher Erfahrung. Ich muss immer in der Birkenpollensaison auf Äpfel verzichten, da es bei mir eine Kreuzallergie auslöst. Im Rest des Jahres aber Gott sei Dank nicht und mann kann ja gut auf anderes Obst ausweichen. Wir möchten in Zukunft noch mehrere Obst- und Gemüsesorten genauer unter die Lupe nehmen und ihnen einen Beitrag widmen, da sind dann bestimmt auch Sorten dabei, die du gut verträgst. 🙂
      LG Katharina

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