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Wiggi über Respekt im Sport [Gastbeitrag]

Mit den ersten milden Temperaturen strömen all die Fahrradfahrer aus, und die Diskussion zwischen Autofahrer und Radler beginnt aufs Neue. Nach einem Unfall ist es oft zu spät über gegenseitigen Respekt zu diskutieren. Nicht nur in solchen Situationen wäre ein ständig achtungsvoller Umgang miteinander wünschenswert – im Sport und generell. Ein Versuch zur Sensibilisierung.



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Sport ist mehr als Bewegung

Vor allem im Breitensport Fußball hört man immer wieder von Respekt- und Fairnesskampagnen. Müsste man hier nicht immer wieder Verfehlungen von allen beteiligten Parteien beklagen, wären ebendiese nicht nötig und man könnte sich anderen Themen widmen. Ist aber leider nicht der Fall und so hat diese Thematik eine dauerhaft zentrale Rolle. Sport ist eben nicht nur Bewegung allein, sondern auch immer Begegnung. Jeder Sportler hat ein Umfeld. Im Optimalfall ist dieses geprägt durch einen respektvollen und wertschätzenden Umgang. Und obwohl Triathlon als Einzelsportart angesehen wird, fordert vor allem unsere geliebte Sportart ein hohes Maß an Verständnis von Familie, Freunden, usw.. Eine Grundvorraussetzung um persönliche Erfolge und Bestleistungen erzielen zu können.

Hartwig Ortner am Berg

Im Sport sind wir alle gleich. Eigenschaften wie Hautfarbe, sozialer Status, Herkunft und Geschlecht sind egal. Hier zählen andere Attribute wie Teamfähigkeit, Einsatz, Ausdauer oder Leidenschaft. In jeder Trainingsgruppe oder Verein gibt es gewisse „Spielregeln“, an die sich jeder zu halten hat. Sie sind unentbehrlich, wenn es um ein reibungsloses und friedvolles Miteinander geht. Gegenseitige Wertschätzung wirkt nicht nur prophylaktisch gegenüber Missständen, sondern schafft auch Platz für Wohlbefinden und Anerkennung. Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass es sehr angenehm ist und Zweifel nimmt, wenn auf Neulinge und Schwächere Rücksicht genommen wird. Eine weitere Grundvorraussetzung um erfolgreich zu sein.

Fairness nicht nur im Wettkampf

Wenn über Fairness und Sport diskutiert wird, denken die meisten sofort an Doping. Technische Vorteilnahme oder Doping jeglicher Art sind im Sport zu Recht verpönt. Leider gibt es auch hier immer wieder Teilnehmer die sich das Recht herausnehmen, sich einen Vorteil zu verschaffen. Im Gegensatz dazu, versucht jeder aufrichtige Sportler im Rahmen seiner Möglichkeiten sein Leistungsmaximum abzurufen, ohne dabei Konkurrenten zu beeinträchtigen. Aus diesem Grund ist es unerlässlich, Fairness und Respekt als Tugend zu  leben. Gerade wenn man hart trainiert und um jeden Ranglistenplatz kämpft, ist die Versuchung groß, sich einen Vorteil zu verschaffen. Wer mit Lockerheit einem rauen Umfeld entgegentritt, der wird dies auch auf das private und berufliche Leben ummünzen können.

Wiggi Freunde Schwimmen

Plädoyer

Und all dies betrifft nicht nur den Wettkampf. Im Training, im Alltag und jeder Lebenslage entschärft ein überlegtes Verhalten viele brenzlige Situationen. Verständnis, Respekt und die gegenseitige Rücksichtnahme können also nicht nur im täglichen Straßenverkehrt hilfreich und rettend sein. Ohne ein Moralapostel sein zu wollen, sollen Zeilen wie diese einfach nur den Blick ein wenig schärfen. Hinter jedem Sportler steckt eine Familie, ein Team. Die regelmäßige Beschäftigung mit Themen wie diesem schafft Bewusstsein. Jeder von uns kann dazu beitragen. Meist braucht es dafür auch gar nicht viel.

Wiggi Respekt Titelbild

Mehr Infos zu Hartwig Ortner alias Wiggi gibt es auch im Interview mit unserem Gastautor oder seinem privaten Facebook-Profil.




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About Hartwig Ortner

Hartwig Ortner
Hartwig Ortner alias Wiggi ist 29 Jahre alt und als Gastautor bei TriYourLife tätig. Seine Leidenschaft ist Triathlon. Sein Weg dorthin außergewöhnlich. Über 60kg hat er abgenommen. In seinen Beiträgen lässt er uns an seiner persönlichen Geschichte vom 135kg-Mann zum Triathleten teilhaben.

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