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In Zeiten des Coronavirus (CoVid19) – ein Appell an die Vernunft

Die ersten präventiven Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus (CoVid19) wurden kürzlich von der österreichischen Bundesregierung beschlossen und einige drastische Maßnahmen werden wohl noch beschlossen werden. Sportlich gesehen, waren viele Absagen von Sport- Großveranstaltungen wie beispielsweise: Linz Marathon, Welser Halbmarathon, Wien Marathon oder auch kleinere Veranstaltungen die Folge.

Wie so oft gehen die Meinungen auseinander: für viele unter uns sind diese präventiven Maßnahmen unverständliche Panikmache, andere wiederum gehen damit mit Verständnis um. Wer sich etwas intensiver mit der Materie auseinander setzt wird erkennen, dass Coronaviren jetzt nichts Neuartiges sind. Der Coronavirus (CoVid19) hat allerdings eine Mutation eingenommen, die sehr wohl neu ist und daher für einen anderen Umgang sorgt, im Besonderen, damit das österreichische Gesundheitssystem in Takt bleibt. Da wir selbst keine Experten sind, möchten wir auf dieses Video verweisen – hier findet ihr eine ausführliche Erklärung zum Coronavirus. Bitte nehmt euch die Zeit, seht es euch an und bildet euch eure Meinung. Dies sollte auch weltweit der Politik zu denken geben.





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Absage von Sportveranstaltungen

Absagen von Sportveranstaltungen wegen des Coronavirus löst viele Diskussionen aus. Wir verstehen, dass es als Teilnehmer frustrierend ist, wenn man sich lange darauf vorbereitet hat. Auch für die Veranstalter ist es eine schwierige Situation, hat man unzählige Stunden, Tage, Monate in Planung und Organisation gesteckt.  Aber unserer Meinung nach muss die Gesundheit und die Sicherheit trotzdem vor gehen. Wenn wir bedenken, dass sich tausende Sportler über eine Marathon-Distanzen wagen, sehen wir das Problem eher im geschwächten Immunsystem nach dem Rennen, als die Masse an der Startlinie. Schließlich kann es bei so langen Belastungen bis zu zwei Tage dauern, damit sich das Immunsystem wieder stabilisiert. Das heißt wiederum, dass das Risiko für Infekte in dieser Zeit extrem zunimmt.

Viele Sportveranstalter sind bemüht Ersatztermine zu finden und wir sollten uns ins Bewusstsein rufen, dass es sich hier lediglich um eine VORÜBERGEHENDE Maßnahme handelt. In Zeiten wie diesen gibt so viele Möglichkeiten, die eigene Fitness unter Beweis zu stellen. Da muss bei einer Wettkampfabsage nicht gleich die Welt zusammenbrechen. Es gibt jetzt viel wichtigere Dinge zu berücksichtigen.

Erhöhte Aufmerksamkeit anstatt Panik

Wir sind definitiv Gegner von Panikmache. Aber anstatt Panik ist eines sehr wohl angebracht: erhöhte Aufmerksamkeit. Es ist doch nicht schlimm, anstatt mit 10.000 anderen Gleichgesinnten, nun erst einmal alleine, für die nächsten Wochen durch die Wälder zu laufen.

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In der jetzigen Ausnahmesituation können wir manche Kommentare auf verschiedensten Social Media Kanäle einfach nicht verstehen. Wir haben so viele Möglichkeiten und so sollte es uns eigentlich nicht schwer fallen im Sinne der Gesellschaft unser Verhalten für eine kurze Zeit ein bisschen zu ändern. An dieser Stelle möchten wir auch auf den informativen Beitrag von den Gesundheitsexperten verweisen.

Denkt an eure Mitmenschen

Oft haben wir den Eindruck, dass nur an sich selbst gedacht wird. Ich bin jung und gesund, der Coronavirus kann mir nichts anhaben. Egoismus ist in Bezug auf den Coronavirus komplett unangebracht und sogar gefährlich. Warum? Hier die Gründe, die für uns ausreichen, um unser Verhalten anzupassen. Damit weder wir, noch andere in unserem Umkreis gefährdet werden.

  • Die Inkubationszeit beträgt im Schnitt rund 5 Tage. D.h. man ist noch völlig gesund und merkt keine Anzeichen einer Erkrankung, ist aber sehr wohl schon ansteckend. Überlegt euch einmal wie viel engen Kontakt man normalerweise in 5 Tagen hat und wie viele Personen man damit gefährden könnte.
  • Die Basisreproduktionszahl liegt bei 2,7. Das bedeutet, dass ein Infizierter im Durchschnitt 2,7 Menschen ansteckt. Rechnet man dies auf die Bevölkerung hoch, ergeben sich hier erschreckend hohe Zahlen. Mehr dazu gibt es hier.
  • Sterberate liegt in Italien bei über 6%. Auf Basis der aktuellen Zahlen (Stand 11.03.2020) aus Italien liegt hier die Sterberate bei 6,2% -> geschuldet der Einbrüche des Gesundheitssystems, da die Patienten bei akuten Fällen von einer externen Sauerstoffversorgung abhängig sind, die in diesem Ausmaße nicht mehr zur Verfügung gestellt werden kann.
  • Gefährdung der Risikogruppe. Auch wenn man selbst jung und gesund ist und mit einem milderen Verlauf theoretisch rechnen kann. Erstens kann es in der Praxis anders kommen und zweitens gefährde ich alle Mitmenschen aus der Risikogruppe (Ältere, Menschen mit Vorerkrankungen). Wer von euch möchte seine Eltern oder Großeltern mit einer für sie sehr gefährlichen Erkrankung anstecken?
  • Die Übertragungswege. Über die Übertragung liest man relativ wenig gesicherte Informationen, aber es gibt wahrscheinlich mehrere Übertragungswege. Nähere Informationen dazu findet ihr in diesem Beitrag.

Prävention in Zeiten des Coronavirus

Jeder einzelne kann mit ganz einfachen präventiven Maßnahmen zum Selbstschutz und zum Schutz der Gesellschaft beitragen. Unserer Meinung nach keine Einschränkung, sondern eine Selbstverständlichkeit. Ergänzend zu den gängigen Maßnahmen (Hände waschen, Abstand halten, usw.) noch folgende Punkte:

  • Häufiges Hände waschen oder das Desinfizieren mit Desinfektionsmittel verursacht trockene und rissige Haut. Achtet daher auch auf die Verwendung von feuchtigkeitsspendenden Hautcremes. Denn auf Grund trockener Haut wird eine höhere Infektionsgefahr begünstigt.
  • Haltet euer Immunsystem bei moderatem Trainingstempo in Takt. Intensive Einheiten belasten das Immunsystem und es besteht dadurch eine erhöhte Infektionsgefahr.
  • Vitamin C, Omega3 und Zink unterstützen das Immunsystem.
  • Achtet auf ausreichend Schlaf und Erholung und auf eine ausgewogene Ernährung sowie genügend Flüssigkeitszufuhr (am besten warme Getränke).

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About Tri Your Life

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Tri Your Life ist das Herzensprojekt von Katharina und Christian Feuchtner aus Schleißheim bei Wels (Österreich). Wir sind zwei leidenschaftliche Hobbysportler und betreiben in unserer Freizeit diverse Ausdauersportarten und vor allem Triathlon. Wir teilen nicht nur die Liebe zum Sport, sondern auch die Leidenschaft für das Schreiben und Fotografieren.

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