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Buchtipp: „Challenge Ironman – auf der Suche nach dem Sinn“

Das Buch „Challenge Ironman-auf der Suche nach dem Sinn von Frank-Martin Belz“ beschäftigt sich vor allem mit der Faszination Langdistanz Triathlon. Frank-Martin Belz hat bis heute 23 Langdistanzen gefinisht und fand in dieser Sportart einen tieferen (Lebens-) Sinn, den er in seinem Buch voll zur Geltung bringt. Frank-Martin Belz lebt in Freising, in der Nähe von München, und arbeitet als Professor an der TU München. Im Interview gibt er uns Einblicke über seine Motivation für das Buch „Challenge Ironman“.

Challenge Ironman
Foto: Attila Schlüter

Challenge Ironman – Auf der Suche nach dem Sinn

Wie ist die Idee zum Buch „Challenge Ironman“ entstanden?

Im Jahr 2016 ging für mich ein Traum in Erfüllung – die Teilnahme und das Finish beim legendären Ironman Hawaii. Danach wollte ich endgültig mit Triathlon-Wettkämpfen aufhören. Doch drei Jahren später stand ich wieder an der Startlinie einer Langdistanz. Da stellten sich folgende Fragen: Warum begleitet mich der Ironman weiter im Leben? Was fasziniert am Triathlon über die Langdistanz von 3,8 km Schwimmen, 180 km Laufen und 42,2 km Laufen? Worin besteht der tiefere Sinn? Als ich in Triathlon-Trainingsbüchern keine Antworten auf diese fundamentalen Fragen fand, beschäftigte ich mich näher damit und machte mich auf die Suche.

Wen möchtest du damit erreichen?

Ich möchte drei verschiedene Gruppen mit dem Buch „Challenge Ironman“ erreichen:

Zunächst ist es für alle Menschen geschrieben, die ihren Sport, insbesondere den Triathlon über die Langdistanz, mit Begeisterung betreiben und einen tieferen (Lebens-) Sinn darin sehen.

Darüber hinaus richtet sich das Buch an alle, die schon mal mit dem Gedanken gespielt haben, die Herausforderung Ironman anzunehmen. Sie werden in dem Buch keine Trainingsanleitung finden, aber sehen, wie faszinierend und facettenreich der Ausdauersport jenseits vom Wettbewerb und der Finish-Line ist.

Last, but not least wendet sich das Buch an alle, die Ausdauerathleten, insbesondere Ironman-Finisher zwar bewundern, aber doch verständnislos den Kopf schütteln und fragen: Warum machen die das? Ich versuche, in dem Buch „Challenge Ironman“ Antworten auf die Frage zu finden und neue Einsichten zu geben.

„Challenge Ironman – auf der Suche nach dem Sinn“

An welchem Zeitpunkt deines Lebens hast du beschlossen dieses Buch zu schreiben?

Im Nachhinein würde ich sagen, dass es ein schleichender Prozess war und es drei verschiedene Zeitpunkte gab:

Im Jahr 2018 war ich auf einer internationalen Konferenz in Griechenland. Am Abend gingen eine Kollegin und ich zum Ausgleich eine Runde joggen. Sie bereitete sich auf einen Marathon vor und erzählte mir begeistert von Ihrem Sport. Bei dem Lauf erzählte ich Ihr von meinen Erfahrungen und Erlebnissen beim Triathlon. Sie fand es sehr interessant und ermunterte mich, ein Buch darüber zu schreiben. Damit setzte sie mir ein Floh ins Ohr.

Im Jahr 2019 nahm ich nach zwei Jahren der Abstinenz wieder an einem Ironman teil. Da beschäftigten mich vermehrt die Fragen nach dem „Warum?“ Zu dem Zeitpunkt fing ich an, mir erste Notizen zu machen und meine Gedanken zu strukturieren. Am Anfang sollte es lediglich ein kleiner Reflexionsaufsatz werden, den ich für meine Familie und Freunde schreibe.

Der dritte und entscheidende Zeitpunkt für das Buch war der März 2020, als ich mit zwei Freunden im Triathlon-Trainingslager auf Mallorca war. Durch COVID-19 waren wir von heute auf morgen angewiesen, in unserem Apartment zu bleiben, statt die Königsetappe nach Sa Calobra zu fahren. Da fing ich an, Interviews mit den befreundeten Triathleten führen und mich systematisch auf die Suche nach dem Sinn im Ironman zu begeben. In dem Monat ist die Entscheidung für das Buch gefallen und im Sommer letzten Jahres habe ich viel dazu recherchiert und fast jeden Tag daran geschrieben.

In deinem Buch erzählst du viele Geschichten von anderen Athleten. Welche davon hat dich am meisten inspiriert?

Neben Profi-Athleten wie dem Ironman-Hawaii Champion Patrick Lange und Challenge Roth Gewinnerin Daniela Bleymehl habe ich bewusst auch mit Altersklasseathleten gesprochen – seien es „Rookies“, die vor ihrem ersten Ironman stehen oder erfahrene Triathleten, die schon seit Jahren dabei sind und mehrere Ironman in der Welt gemacht haben. Sie haben sich alle bereitwillig Zeit genommen und sehr offen mitgeteilt. Sie haben über ihre Erlebnisse und Erfahrungen gesprochen und unterschiedliche Bedeutungen im Zusammenhang mit dem Ironman hervorgehoben, was letzten Endes das Besondere des Buches ausmacht.

Es fällt mir schwer, eine Geschichte davon hervorzuheben. Auf jeden Fall ist die Geschichte von Natascha Badmann inspirierend, die sich von einem pummeligen, depressiven Kind zu einem der besten Langdistanz-Triathletinnen aller Zeiten entwickelt hat. Ich war mit ihr und ihrem Lebenspartner Toni Hasler mehrmals im Trainingslager auf Gran Canaria. Natascha hat in dem Triathlonsport ihre Bestimmung gefunden und sieht einen tieferen (Lebens-) Sinn darin.

Warum spielt Selbstwert in deinem Buch so eine große Rolle ?

Weil der Ironman das Selbstwertgefühl steigert und das Überqueren der Finish-Line dein Leben verändern kann.

Buchcover Challenge Ironman von Frank-Martin Belz

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