Home / Gastbeiträge / Wiggi und der Freundeskreis [Gastbeitrag]

Wiggi und der Freundeskreis [Gastbeitrag]

So ein Verlust von 65 Kilogramm wirkte sich bei mir nicht nur persönlich aus, sondern brachte auch Veränderungen in meinem Umfeld mit sich. Manche Freunde gehen, einige bleiben. Dinge die sich intensivieren, während andere verloren gehen. Am Ende gilt: Halte nahe was dir gut tut und lerne loszulassen. Schließlich hast du so nicht nur die Hände frei.



[Anzeige powered by Google]

Zuerst möchte ich festhalten, dass sich mein engster Familien- und Freundeskreis auch in dieser Lebensphase nicht geändert hat und mir stets mit Rat und Tat zu Seite stand. Eine Konstante die dir täglich halt gibt und dich, egal wohin, begleitet. Im erweiterten Kreise nahm ich jedoch hin und wieder auch Neid und Missgunst wahr. Sätze wie „du bist nicht mehr der gemütliche Typ von früher“ oder „jetzt reicht es aber mit dem Abnehmen, du siehst krank aus“, ließen zeitweise doch den ein oder anderen Zweifel aufkommen. Ist der eingeschlagene Weg der richtige? Je mehr ich abnahm, je wohler ich mich fühlte, desto öfter hörte ich aber Sätze wie diese.

Wiggi Freunde Fußball

Die Erfahrung mit dem Neid

Manchmal ist es wohl ein jeder, aber niemand wird es gerne zugeben: Neidisch! Und das kann man auf vieles sein: zum Beispiel auf materiellen Besitz, auf Gesundheit, familiäre Harmonie, persönliche oder sportliche Erfolge. Wer dieses Gefühl öfters verspürt, dem sind auch feindselige Verhaltensweisen nicht fremd und Schlafstörungen eine eventuelle Folge. Sich zu vergleichen ist menschlich und in keiner Weise verwerflich. Als positiven Aspekt kann es durchaus auch als Ansporn genutzt werden, solange man nicht permanent das Glück Anderer zum eigenen Unglück macht.

Mein Weg zur Zufriedenheit

Mein Leben wurde schrittweise ausgefüllter, meine innerliche Zufriedenheit stieg an und wurde anscheinend auch nach außen hin immer deutlicher sichtbar. Es gab einige Bekannte, die sich in mir spiegelten und bemerkten, dass sie selbst wohl nicht so glücklich waren. Oder die Ausdauer nicht aufbrachten, gewisse Dinge zu ändern. Anstatt vorhandene Energien zu nützen, sind sie lieber deprimiert und lassen ihren Frust andere spüren. Da ich aber meine konsequente Art und mein hart erarbeitetes Selbstvertrauen behalten wollte, trennte ich mich schrittweise von diesen negativen Einflüssen. Würde ich wie früher von der Couch aus über Mitmenschen urteilen, wäre ich ein großes Stück unzufriedener. Selbst bin ich mittlerweile mit meinen sportlichen Leistungen zufrieden und kann Erfolge anderer neidlos anerkennen.

Wiggi Freunde Schwimmen

Ein weiterer Aspekt ist, dass sich durch Sport fast zwangsläufig auch ein Teil deines Bekanntenkreises verändert. Als zukünftiger Triathlet und Einzelkämpfer der zeitweise in mitten vieler anderer Athleten trainiert, knüpft man automatisch neue Kontakte. Und generell gilt: ein intaktes privates und sportliches Umfeld hilft einen oft über die Mühen des alltäglichen Trainings hinweg. Während sich also viele in einem starren System gefangen halten, sich ihrer eigenen Lebensfreude berauben und wohl manchmal schlecht schlafen, kannst du gemeinsam mit deinem Umfeld die nächsten Erfolge feiern.

Mehr Infos zu Hartwig Ortner alias Wiggi gibt es auch im Interview mit unserem Gastautor oder seinem privaten Facebook-Profil.




[Anzeige powered by Google]

About Hartwig Ortner

Hartwig Ortner
Hartwig Ortner alias Wiggi ist 29 Jahre alt und als Gastautor bei TriYourLife tätig. Seine Leidenschaft ist Triathlon. Sein Weg dorthin außergewöhnlich. Über 60kg hat er abgenommen. In seinen Beiträgen lässt er uns an seiner persönlichen Geschichte vom 135kg-Mann zum Triathleten teilhaben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.