Home / Persönliches / Keine Chance der Depression – Sport als Antidepressiva

Keine Chance der Depression – Sport als Antidepressiva

Keine Chance der Depression – Sport als Antidepressiva! Mit dem neuartigen Corona Virus und den aktuellen sozialen Einschränkungen ist auch das Potential gewachsen in eine Trübstimmung zu verfallen. Im schlimmsten Fall in eine Depression. Das Thema „Corona“ ist mittlerweile überstrapaziert und beinahe das ganze Jahr 2020 mehrmals täglich präsent. Selbst wenn man TV, Smartphone, etc. abschaltet, irgendjemand serviert das Thema im eigenen Umfeld, obwohl man es eigentlich gar nicht „bestellt“ hat. Das Thema ist derart komplex und zieht viele Unsicherheiten und Ängste mit sich. Das können zum einen existenzielle Ängste, wie Kurzarbeit oder gar der Jobverlust sein. Zum anderen verunsichert der unterschiedliche Krankheitsverlauf bei einer Infektion. Es gibt also unzählige Korrelationen, die eine Depression in Verbindung mit dem Corona Virus auslösen können.




[Anzeige powered by Google]

 

Depression Corona

Wie erkenne ich eigentlich eine „heran schleichende“ Depression

Eines der wohl markantesten Merkmale ist die zunehmende Verschlossenheit. Im wahrsten Sinne des Wortes: man will nicht mehr außer Haus, bricht jegliche soziale Kontakte ab. Selbst am herrlichsten Tag, wenn die Sonne scheint, sind die Vorhänge zugezogen. Man sucht Schutz in der Dunkelheit, weil dort wird man weder gesehen, noch gehört. Es ist schlicht still.
Genau zu dieser Zeit werden wieder verminderte soziale Kontakte durch die Politik assoziiert, um die Infektionszahlen zu reduzieren. Doch das ist ein zweischneidiges Schwert. Menschen, die von Haus aus ein geringeres Selbstwertgefühl haben, tendieren zur generellen Abschottung und tun sich damit nichts Gutes. Ein teuflischer Gedankenkreislauf beginnt: man hinterfragt sich ständig selbst, obwohl man keine Schuld an der jetzigen Situation trägt. Es ist daher von immenser Bedeutung, auch weiterhin soziale Kontakte zu pflegen, um mit den wichtigsten Menschen in seinem Umfeld essentielle Gespräche führen zu können.

Auch bei Sportler können Fragen aufkommen: „Für was soll ich trainieren, wenn ich keine Ziele habe?“ Sportbewerbe werden nach der Reihe abgesagt, der November steht veranstaltungstechnisch still.

Sport als Antidepressiva

Wer an sich selbst eine länger anhaltende Demotivation erkennt, Phasen von Trübsal, Traurigkeit, Perspektivlosigkeit wegen fehlender Ziele, etc. der sollte diese Zeichen nicht einfach dulden. Alfried Längle, ein österreichischer Allgemeinmediziner und Psychotherapeut sagte in seinem Vortrag im Februar 2019 im Gesundheitszentrum des St. Josef´s Krankenhauses in Wien, dass 30 – 45min tägliche Bewegung, wie eine Antidepressiva-Pille wirken. Als Sportler wissen wir, was Bewegung bedeutet und welche Glücks- oder Zufriedenheitsgefühle so ein Training auslöst. Wer also auf Grund Perspektivlosigkeit eine geringe Motivation für das Training an den Tag legt, kann sich seine positive Stimmung einer täglichen Betätigung wieder zurückholen. Auch auf „Anti-Sportler“ wirkt sich z.B. schnelles Gehen äußerst günstig für die Psyche aus! Wer dafür bereits ist, der setzt präventive Maßnahmen für eine herannahende Depression. Bewegung, am besten in der Natur, ist in diesen Zeiten enorm wichtig für die Psyche.

Laufen Depression

Grundmotivationen

Die vier Grundmotivationen wurden in den 1990er-Jahren von Alfried Längle in die Existenzanalyse eingeflochten. Längle arbeitete in den 1980er und 1990er Jahren mit dem berühmten österreichischen Psychotherapeuten Viktor Frankl zusammen. Seine vier Grundmotivationen beantworten existenzielle Fragen des menschlichen Daseins und können als Hilfestellung und Inspiration hier reflektiert werden.

Fazit

Unserer Meinung nach sind Depressionen, an sich, nichts Schlechtes. Sie wird nur schlecht gemacht bzw. werden Personen auf ihre Depressionen reduziert und man sieht nur eine psychisch kranke Person vor sich. Doch es ist vielmehr ein Umstand, der aufzeigt, dass irgendetwas mit der aktuellen Lebenssituation gerade nicht passt. Man muss Depressionen annehmen, bevor sie jemanden einnehmen. Doch es braucht jemanden der noch so schwierige Lebenssituationen aus verschiedensten Blickwinkeln betrachtet und eine Richtung vorschlägt, damit sich das Leben wieder in eine positive Richtung bewegt. Der Selbstwert muss unbedingt gesteigert werden, indem man für sich selbst etwas tut. Am besten in der Natur, ob beim Laufen, Rad fahren oder Gehen. Hauptsache man fühlt sich nicht mehr eingeengt.




[Anzeige powered by Google]

About Tri Your Life

Tri Your Life
Tri Your Life ist das Herzensprojekt von Katharina und Christian Feuchtner aus Schleißheim bei Wels (Österreich). Wir sind zwei leidenschaftliche Hobbysportler und betreiben in unserer Freizeit diverse Ausdauersportarten und vor allem Triathlon. Wir teilen nicht nur die Liebe zum Sport, sondern auch die Leidenschaft für das Schreiben und Fotografieren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.