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Wels Triathlon – ein Format das begeistert

So schnell werden wir das letzte Triathlon Wochenende bestimmt nicht vergessen. Es hat sich endlich wieder mal was getan im Triathlonsport! Die Veranstalter haben trotz COVID19-Auflagen spitzen Triathlon Veranstaltung hingezaubert, so wie wir es auch beim Wels Triathlon miterleben durften. Für viele tauchten im Vorfeld einige Fragen auf, wie es denn werden würde, so ganz ohne Massenstart? Geht dadurch Flair und Lifestyle verloren? Nun es war und ist bestimmt ungewohnt, aber wie man sieht kann man trotz strikter Auflagen viele Athleten und Zuseher begeistern.




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Wels Triathlon
Zieleinlauf: Gerald Will

Wels Triathlon around the world

Wie Unique war das denn? Zuerst entschließt sich das Veranstalter Team des starlim City Triathlon Wels, das gewaltige Schwimmponton auch für Einzelstarts zu installieren und dann wird auch noch der komplette Sprint Triathlon auf  TRIATHLON LIVE „live“ übertragen. Knapp drei Stunden dauerte die live Übertragung. Wenn man bedenkt, dass die ersten bereits nach 55 Minuten das Ziel erreichten, eine lange Zeit! Umso mehr ist die Freude des Interesses am Wels Triathlon bzw. am heimischen Triathlonsport sehr groß! Die lösungsorientierten Maßnahmen aller Beteiligten rund um den ÖTRV in den vergangenen Wochen und Monaten haben dazu beigetragen. Denn nur so sind überhaupt Triathlon Veranstaltungen in der zweiten Jahreshälfte möglich geworden.

Wels Triathlon
Das Schwimmponton über der Traun diente als Schwimmstart.

Einzigartiger Wels Triathlon

Was beim Wels Triathlon im Hintergrund so abläuft wird kaum gesehen. Rund 140 Helfer und Helferinnen machten erst so eine professionelle Veranstaltung möglich. Auch wenn deutlich weniger Zuschauer anfeuerten, war das Interesse dennoch denkbar groß heuer. Die Bilder des Schwimmpontons gingen rund um die Triathlonwelt. Das hatte schon ein internationales Flair. Mehrere tausend Aufrufe hatte das Video auf der Facebook Seite von World Triathlon! Zur Aufzeichnung des Bewerbes gelangt ihr hier.

Wels Triathlon
Streckenabschnitt Messegelände: Alexander Biereder am Rad.
Swim Bike Run in der Welser Innenstadt

Fluss-Schwimmen ist schon eine Besonderheit an sich. Flussabwärts hört sich zwar einfach an, aber auch hier sind Orientierung und besonders Timing gefragt. Für den Schwimmstart wurde das aufwendige Schwimmponton, als Zeichen der Wertschätzung den Athleten gegenüber, trotz Einzelstart wieder über die Traun gespannt. Am Renntag zog sich zwar der Schwimmstart auf Grund der COVID19 Auflagen in die Länge, aber dennoch war es für die Athleten ein sonderbares Gefühl den „blue carpet“ zu betreten. Mit dem 20 Sekunden Abstand pro Schwimmer konnte neben genügend Abstand auch eine massive Frequentierung der Streckenabschnitte abgefedert werden. Der Rennverlauf blieb dadurch extrem spannend. Die Multilap-Strecken bewähren sich hier absolut! Ein Innenstadtkriterium bei einem Triathlonrennen ist nach einem Fluss Schwimmen österreichweit, wenn nicht europaweit, ein Unikat.

Wels Triathlon
Der Startsprung in die Traun.

Professionalität des Bewerbes

Auch der Unterhaltungsfaktor kam nicht zu kurz. Neben lässigen Beats aus den Lautsprechern überzeugten auch die beiden Moderatoren über den gesamten Rennverlauf. Barbara Tesar und Bernie Weihsinger boten besten Unterhaltungswert bei hoher Moderationskompetenz. Das der Veranstalter keine Kosten und Mühen scheute zeichnet den Wels Triathlon unserer Meinung aus. Veranstalter Thomas Alt ist höchst bemüht in Zukunft ein internationales Rennen in Wels auf die Beine zu stellen. Davor soll es aber ein nationales Meisterschaftsrennen geben. Daher wird eine weitere Bewerbung für die Sprint Staatsmeisterschaften 2021 beim ÖTRV eingereicht. Aus unserer und auch aus vieler Athleten Sicht, mit denen wir nach dem Rennen gesprochen haben, wäre dies absolut verdient.

Wels Triathlon
Die Moderatoren: Barbara “ironbarbie” Tesar und Bernie “ironbernie” Weihsinger 😉




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