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Das dritte Trimester – Endspurt

Während man im ersten Trimester noch das Gefühl hat, dass es bis zur Geburt noch eine Ewigkeit hin ist, beginnt im zweiten Trimester die Zeit dahin zu rasen. Plötzlich findet man sich im dritten Trimester wieder und damit schon im Endspurt auf die bevorstehende Geburt. Zumindest haben wir das in unserer Schwangerschaftszeit so empfunden. Im dritten Trimester sollte man dann schön langsam die Vorbereitungen für die Geburt abschließen und die Kliniktasche gepackt bereit stehen. Schließlich ist der errechnete Geburtstermin nur ein Richtwert und es kann quasi jederzeit davor oder danach los gehen.

Kathi Babybauch



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Bauch und Baby wachsen

Das Baby ist nun voll entwickelt und legt in den letzten Wochen vor allem noch an Größe und Gewicht zu. Das wiederum merkt man natürlich auch besonders am Bauchwachstum. Ich hatte zu Beginn des dritten Trimesters wieder einen größeren Wachstumsschub, bei dem mein Bauch gut 3 cm an Umfang zunahm und natürlich auch mein Baby entsprechend an Gewicht. Das wirkte sich auch auf mein Befinden aus. Denn nach bzw. während dieses Wachstumsschubes stellte ich nicht nur endgültig meine Laufschuhe ins Eck, es wurde alles auch insgesamt einfach beschwerlicher.

Für mich ein seltsames Gefühl, ging es mir bis dahin in der Schwangerschaft doch in allen Belangen so gut. Ich fühlte mich nie eingeschränkt, konnte mich bewegen, hatte keine Schmerzen oder irgendein Unwohlsein. Mit dem letzten Wachstumsschub änderte sich das: der Druck des Babybauches wurde größer, das Gewicht zog einfach unangenehm nach unten. Nicht speziell beim Sport sondern allgemein. Der Bauch spannte oft und es fühlte sich vieles nicht mehr angenehm an. Schuhe und Socken anziehen wurde schwierig und mühsam, das Bücken sowieso und das zusätzliche Gewicht drückte mich oft unangenehm.

Alles wird beschwerlicher

Die drei Wörter: „alles wird beschwerlicher“, treffen für mich persönlich in Bezug meines Empfindens während des dritten Trimesters sehr gut zu. Nicht nur die oben beschriebenen Auswirkungen des wachsenden Babybauches machten den Alltag plötzlich beschwerlicher. Es sind viele Komponenten, oft Kleinigkeiten, und jede Frau wird das wieder anders wahr nehmen. Doch dem Satz „alles wird beschwerlicher“ werden wahrscheinlich fast alle zustimmen. 😉

Man ist froh über jegliche Hilfe, vom Partner, der Familie oder Freunden. Diese sollte man auch annehmen als auch akzeptieren, dass der Körper nun mehr Ruhe braucht und einfach nicht mehr so belastbar ist wie früher.

Der Körper braucht Ruhe

Der Körper bereitet sich im dritten Trimester auf die Geburt vor. Man spürt die ersten Übungswehen, viele auch die Senkwehen. Der Platz im Bauch wird weniger. Die Haut und der Bauch spannen. Das Baby braucht so viel Platz im Bauch, das z.B. für den Magen nicht mehr viel übrig bleibt. Ich war wochenlang extrem geplagt mit Sodbrennen und einem andauernden Aufstoßen. Dadurch war für mich auch jegliche Nahrungsaufnahme schwierig. Jede Frau wird hier anders empfinden, aber der Körper braucht nun definitiv mehr Ruhe. Die sollte man ihm unbedingt geben.

Ich brauchte etwas Zeit um das alles zu akzeptieren, aber Sport und Bewegung rückten immer mehr in den Hintergrund. Wichtig waren Ruhe und Entspannung, möglichst kein Stress und viel Schlaf. Ich kannte es vorher so in der Art nicht von mir. Als Mensch der nicht ruhig sitzen kann und immer was zu tun haben wollte, lernte ich plötzlich die Tage zu Hause zu genießen. Kein Telefonat, keine Termine, kein Stress, einfach nur Entspannen. Das nahm für mich im dritten Trimester eine sehr wichtige Rolle ein.

Regeneration im Schlaf

Sport im dritten Trimester

Sport und Bewegung rückten für mich plötzlich von einem Tag auf den anderen in den Hintergrund. Ich merkte, dass mein Körper nun alle Energie für mein Baby und die bevorstehende Geburt benötigte und die sollte er auch bekommen. Ich hatte gute und schlechte Tage. Tage an denen z.B. mein Magen aufgrund des Platzmangels komplett rebellierte. Tage an denen die Senk- bzw. Übungswehen stark waren. An solchen Tagen verzichtete ich auf Sport. Kleinere Spaziergänge und Yoga taten mir hingegen an solchen Tagen gut.

An guten Tagen genoss ich vor allem meine letzten Radausfahrten. Ich wechselte vom Rennrad auf mein Mountainbike, hier war die Sitzposition und der Platz für meinen Babybauch viel angenehmer. Aber auch die Nordic Walking Runden lernte ich als Ersatz zum Laufen zu schätzen.

Kathi Nordic Walking Schwangerschaft

Ich denke, dass es gerade für uns bewegungshungrige Sportlerinnen oft schwierig sein kann diese Veränderungen zu akzeptieren. Natürlich empfindet es jede Frau anders. Trotzdem wird das Sportpensum in den Wochen vor der Geburt einfach weniger werden- und das gilt es zu akzeptieren. Das wichtigste ist es dabei immer auf den eigenen Körper zu horchen. Zu lernen die Zeichen richtig wahr zu nehmen. Gönnt eurem Körper auch mal Ruhe. 🙂

Tipp: Babybauchfotos

Als Fotografen sind uns Erinnerungen in Form von Fotos natürlich besonders wichtig. Klar, dass wir die Zeit im dritten Trimester vor allem auch genutzt haben, um die einmaligen Babybauchmomente auf Fotos festzuhalten. Die beste Zeit dafür ist ungefähr zwischen 30. und 35. SSW. Wir können euch aus eigener Erfahrung nur empfehlen nehmt euch Zeit dafür und haltet die Erinnerung mit professionellen Babybauchfotos fest. Die Zeit mit dem eigenen Baby im Bauch ist so kostbar und wer weiß wie oft man das noch erleben darf.

Kathi Babybauchfoto

Meine Buchempfehlungen

Folgende Bücher haben mich gut durch meine Schwangerschaft begleitet und kann ich daher weiterempfehlen.

Die Geburt rückt näher, ich habe im dritten Trimester viel Zeit mit dem Lesen von folgenden Büchern verbracht.

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About Tri Your Life

Tri Your Life
Tri Your Life ist das Herzensprojekt von Katharina und Christian Feuchtner aus Schleißheim bei Wels (Österreich). Wir sind zwei leidenschaftliche Hobbysportler und betreiben in unserer Freizeit diverse Ausdauersportarten und vor allem Triathlon. Wir teilen nicht nur die Liebe zum Sport, sondern auch die Leidenschaft für das Schreiben und Fotografieren.

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