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Off-Season – mach mal Pause

Ehrlich gesagt haben wir uns früher auch immer schwer getan einfach einmal nichts zu tun und die Off-Season zu genießen. Sind wir es doch gewohnt unseren Trainingsumfang zu erfüllen! Daher ein unvorstellbarer Gedanke überhaupt keinen Sport zu machen. Doch die Vorteile einer richtigen Off-Season überwiegen und mittlerweile ist uns die Wichtigkeit, diese auch einzuhalten, mehr als bewusst. Wie könnte also eine ideale Off-Season aussehen?

Katharina Feuchtner



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Lange Saison – längere Pause

Mittlerweile gibt es so viele internationale Bewerbe, dass man das ganze Jahr über (Triathlon-) Wettkämpfe bestreiten könnte. Und auch für diejenigen die sich für Hawaii qualifizieren dauert eine Saison ziemlich lange in den Herbst hinein. Bei Katharina war es letztes Jahr genauso. Wenn man da unterm Jahr nicht mal rausnimmt und periodisiert, dann kann das Highlight am Ende der Saison auch schnell zum Desaster werden, weil der Körper einfach „leer“ ist und man oftmals auch nicht damit rechnet sich zu qualifizieren.

Kathatina Feuchtner XTERRA

Umso mehr ist aber dann die Trainingspause verdient und auch notwendig! Doch ganz gleich, wann die Off-Season bei jemanden beginnt. Ob im September nach den letzten regionalen Wettkämpfen oder etwas später, Mitte Oktober nach der IM Weltmeisterschaft. Je länger die Saison gedauert hat, umso länger sollte auch die „Trainingspause“ sein.  Es sollte eine Zeit ohne Plan, ohne Vorgaben von Distanzen und Zeiten sein. Denn natürlich ist auch der Kopf bei diesen Parametern stetiger Begleiter übers Jahr und saugt an der Energie. Deshalb gilt: einfach mal Abschalten auf allen Ebenen. Macht das was euch gefällt, ohne Druck und Stress. Dabei erholen sich Körper und Geist am besten, kleinere Verletzungen können ausheilen und die Motivation für die kommende Saison wächst.

Trainingspause heißt nicht Bewegungsabstinenz

Eine Pause zu machen heißt nicht, dass die Beine komplett hoch gelagert werden müssen. Zu Beginn der Off-Season macht es natürlich Sinn einmal komplett zu pausieren. Aber dann ist ab und an ein lockeres Training sicherlich sinnvoll. Aber einfach nach Lust und Laune und ohne Plan oder Vorgaben. Wir empfehlen in dieser Zeit, alternativen Sportarten wie Berggehen, Mountainbiken, Inlineskaten, Fitnesskurse, Klettern, Aquajogging, usw. nachzugehen.

Katharina Feuchtner bergsteigen

Je nach Länge und Intensität der Saison haben sich bei uns erfahrungsgemäß drei bis sechs Wochen „Off-Season“ gut bewährt.

Essen und Feiern nach Lust und Laune

Ja in der Off-Season kann man schnell mal über die Stränge schlagen, mit der Ernährung und der ein oder anderen Feier. Und das sollte in dieser Zeit auch egal sein. Pflegt die Aktivitäten und sozialen Kontakte, die vielleicht während der Saison zu kurz gekommen sind. Gönnt euch etwas, ohne groß nachdenken zu müssen. Die ein oder zwei Kilos zu viel an den Hüften, geben beim Einstieg ins Schwimmtraining ein bisschen mehr Auftrieb. 😉 Die meisten von uns sind die ganze Saison sehr diszipliniert, da brauchen Körper und Geist dann einfach mal ein paar Wochen Auszeit und vor allem Genuss.

Christian Feuchtner und Gerald Will

Reflexion der vergangenen Saison

In der Off-Season nehmen wir uns auch immer Zeit die vergangene  Saison zu reflektieren. Was ist gut gelaufen? Wo sind Probleme aufgetreten? Welches Rennen war mein Highlight? Wo war ich mit meiner Leistung am meisten zufrieden? Das positive soll auf jeden Fall überwiegen, aber natürlich sprechen wir auch über Potentiale und weniger zufriedenstellende Leistungen. Es darf nämlich auch aus Fehlern gelernt werden.

Darüber hinaus definieren wir unsere Highlights und Ziele für die nächste Saison. Denn es ist wichtig ein Ziel vor Augen zu haben. Das ist der Motivator für unser Training. Ob es sich hier um eine Zeit oder um ein Finish bei einem Bewerb handelt, sollte überhaupt keine Rolle spielen. Wichtig ist aber, sich die Ziele und Gedanken nieder zu schreiben.

XTERRA World Championship 2017

Wiedereinstieg – es geht endlich wieder los

Und wenn die Off-Season vorbei ist und vor allem richtig genutzt wurde, dann kommt am Ende die Lust und Motivation für den Wiedereinstieg ins Training mit voller Kraft zurück. Mit aufgeladenen Akkus und voller Energie lässt es sich am besten in die Saisonvorbereitung stürzen. Bei den ersten Trainingseinheiten gilt es aber unbedingt zu beachten nicht zu schnell bzw. intensiv wieder anzufangen, denn hier steigt auch das Verletzungsrisiko. Achtet also nach der Off-Season unbedingt auf einen sanften und langsamen Wiedereinstieg.

Schildkröte




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About Tri Your Life

Tri Your Life
Tri Your Life ist das Herzensprojekt von Katharina Feuchtner und Christian Lehner aus Schleißheim bei Wels (Österreich). Wir sind zwei leidenschaftliche Hobbysportler und betreiben in unserer Freizeit diverse Ausdauersportarten und vor allem Triathlon. Wir teilen uns nicht nur unsere Wohnung und die Liebe zum Triathlon, sondern auch die Leidenschaft für das Schreiben und Fotografieren.

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